Symptome

Wegen der veränderten Symptomatik einer ADS oder ADHS vom Kindes- über das Jugend- bis ins Erwachsenenalter, weisen Jugendliche und Erwachsene mit ADS andere Probleme auf als Kinder.

a) bei Jugendlichen

Während des Jugendalters nimmt bei vielen ADHS-Betroffenen die körperliche Unruhe ab, während die Aufmerksamkeitsproblematik und auch die Impulsivität häufig bleiben. (Wir sprechen deshalb im Jugend- und Erwachsenenalter nur noch  von ADS.) Sie wirken oft eigensinnig und ordnen sich nicht gerne ein bzw. unter. Ist ihr Selbstwertgefühl im Keller. Sie sind überempfindlich und erleben sie Berg- und Talfahrten der Emotionen. Auffällig ist ihre deutliche Art der motivationsgesteuert? Deshalb beenden sie ihre Aufgaben nie. Ist ihre Leistung mangelhaft in Relation zu ihren Möglichkeiten und ihr Arbeitsverhalten lässt oft zu wünschen übrig?

Nicht alle Jugendlichen brauchen eine Behandlung. Aber angesichts  der schulischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen werden es immer mehr. Eine erfolgreiche Behandlung ist erst möglich, wenn der Jugendliche die Hilfe annimmt und sich nicht (mehr) dagegen sperrt

b) bei Erwachsenen

Viele von ADS betroffene Erwachsene fühlen sich aber getrieben und ruhelos, auch wenn sich die Impulsivität verringert hat. Obwohl auch die Impulsivität sich bis zum Erwachsenenalter reduzieren kann, fällt es auch Erwachsenen häufig schwer, z. B. spontane Einfälle genauer zu bedenken oder in einer Reihe zu warten.

Im Berufs- und im Privatleben erreichen Erwachsene aufgrund dieser Symptome oft nicht die Ziele, welche sie sich ursprünglich gesteckt hatten.  Dies erzeugt was bei vielen einen starken Leidensdruck. Sie vergessen Termine, halten Absprachen nicht ein, verzetteln sich ständig. Es gelingt den Betroffenen häufig nicht planvoll bei einer Sache vorzugehen.